Akute Pseudoobstruktion des Kolons, „Ogilvie-Syndrom“, eine lebensbedrohliche Komplikation nach Implantation von Hüfttotalendoprothesen
M. Tezval, S. Sehmisch, C. Dumont, K. H. Frosch, P. Balcarek, K. M. Stürmer · Zentralblatt für Chirurgie · 2009 · Heft 03 · S. 263-266
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Das Ogilvie-Syndrom, eine massive Erweiterung des Kolons ohne Obstruktion des Darmlumens (Pseudoobstruktion), ist in den letzten Jahren als eine postoperative Komplikation nach Implantation von Hüfttotalendoprothesen (Hüft-TEP) häufiger beobachtet worden. FALLBESCHREIBUNG: Berichtet wird über einen 81-jährigen Patienten ohne abdominelle Vorerkrankung, bei dem nach Sturz auf die linke Hüfte eine Azetabulumtrümmerfraktur diagnostiziert wurde. Gleichzeitig bestand bei diesem Patienten eine Koxarthrose derselben Seite, sodass eine zementierte Hüft-TEP mit Müller-Abstützschale implantiert…