Langzeitbehandlung der therapierefraktären Myasthenia gravis mittels Immunadsorption
S Wagner, R W Janzen, C Mohs, S Pohlmann, R Klingel, P W Grützmacher · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft 46 · S. 2377-2382
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND UND FRAGESTELLUNG: Die Myasthenia gravis (MG) ist eine medikamentös gut behandelbare neurologische Autoimmunerkrankung mit einer Prävalenz von 60 – 150 pro einer Million. In der intensivmedizinischen Behandlung der myasthenen Krise ist der Einsatz der therapeutischen Apherese, d. h. Plasmaaustausch oder Immunadsorption zur Nutzung des raschen Therapieeffektes etabliert, während die Notwendigkeit in der Dauerbehandlung angezweifelt wird. Ziel dieser retrospektiven Kohorten-Studie war die Erfassung der regelmäßig mit Immunadsorption behandelten therapierefraktären Fälle in Deutschland,…