Genetik von Schlafstörungen
P. Young · Klinische Neurophysiologie · 2008 · Heft 04 · S. 256-261
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Viele Schlafstörungen mit genetischen Grundlagen sind nicht einzelnen Genen zuzuordnen. Für die meisten Schlafstörungen wird eine komplexe Genetik angenommen. Assoziationen zu bestimmten HLA Loci wurden für die Narkolepsie, das Schlafwandeln, die REM-Verhaltensstörung und das Kleine-Levin-Syndrom gezeigt. Mittels genomweiter Assoziations-Analyse wurden für das Restless Legs Syndrom eine Assoziation zu verschiedenen Genen gezeigt. Einzelne krankheitsverursachende Gene konnten erst für sehr wenige Schlafstörungen beschrieben werden. Hierzu zählen das Syndrom der vorverlagerten Schlafphasen und das…