Langzeiteffekte der tiefen Hirnstimulation bei Dystonie-Patienten
A. Wolters · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2009 · Heft S 01 · S. S61-S63
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die bilaterale pallidale tiefe Hirnstimulation (THS) kann bei Patienten mit primären generalisierten und segmentalen Dystonien nach den Ergebnissen kontrollierter Studien den Grad der Behinderung zwischen 40 und 60 % reduzieren. Die Datenlage zum Therapieeffekt der THS bei ausgewählten Patienten mit fokalen Dystonien ist zurzeit weniger gesichert. Langzeiterfahrungen mit Nachweis eines nachhaltigen Therapieeffekts der THS sind bislang vor allem für die primär generalisierte Dystonie veröffentlicht worden. Mittlere bisherige Beobachtungszeiträume betragen ca. 5 Jahre. Prädiktoren einer nachhaltig…