Hypertonie und Schwangerschaft
V Homuth, W Derer, R Dechend · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2009 · Heft 05 · S. 195-200
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen komplizieren mehr als 10 % aller Schwangerschaften weltweit. Klinisch am bedeutsamsten sind die durch Hypertonie und Proteinurie nach der 20. Schwangerschaftswoche definierten schwangerschaftsinduzierten Präeklampsie und Pfropfpräeklampsie, insbesondere deren schwerste Verlaufsformen Eklampsie und HELLP-Syndrom. Sie gehören global zu den führenden Ursachen für fetale, neonatale und mütterliche Morbidität und Mortalität. Ihre Ätiologie ist unbekannt und daher mit Ausnahme der Beendigung der Schwangerschaft eine kausale Therapie nicht möglich. Insbesondere…