Nuklearmedizinische Verfahren zum Nachweis hypoxischer Gewebe
R. Bares, G. Reischl, S.-M. Eschmann · Der Nuklearmediziner · 2009 · Heft 02 · S. 164-169
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hypoxie spielt in der Pathogenese zahlreicher Erkrankungen eine bedeutende Rolle. Während in vielen Fällen die Hypoxie klinisch bzw. durch indirekte Zeichen (z. B. Minderperfusion) diagnostiziert werden kann, ist dies bei malignen Tumoren nicht möglich. Neben der invasiven pO2-Histografie sind nuklearmedizinische Verfahren unter Verwendung radioaktiv markierter Hypoxiemarker der bislang einzige praktikable Ansatz. Bewährt haben sich vor allem 18F markierte Derivate des Nitroimidazols, die nach i. v. Injektion in die Zelle diffundieren und dort reduziert werden. Die entstehenden Intermediate binde…