Differenzialdiagnose und Therapie eines CIS
S. Schippling · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft S 03 · S. S239-S241
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Mehrzahl der Fälle (ca. 85 %) beginnt die Multiple Sklerose (MS) mit einem ersten MS-verdächtigen Ereignis, dem sog. klinisch isolierten Syndrom (clinically isolated syndrome, CIS) . Per definitionem ist zum Zeitpunkt des CIS keine MS zu diagnostizieren, und ein gewisser Anteil von Patienten entwickelt selbst über einen langen Zeitraum keine MS, auch wenn das Risiko für die Entwicklung einer MS in dieser Gruppe grundsätzlich erhöht ist. Formal handelt es sich beim CIS zunächst um eine rein klinische Diagnose, die weder pathologische Liquor- noch MS-typische Veränderungen im MRT voraussetzt…