Grundlagen der Pflasterapplikation von Wirkstoffen beim Parkinson-Syndrom
W. H. Jost, C. S. Leopold · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft S 04 · S. S288-S292
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mittlerweile hat sich die Pflasterapplikation von Medikamenten in vielen Indikationen bewährt. Wir unterscheiden dabei Pflaster zur topischen Anwendung wie beispielsweise Wärmepflaster, von transdermalen Pflastersystemen. Bei den transdermalen Pflastern soll keine lokale Wirkung, sondern eine Abgabe des Wirkstoffes an den Blutkreislauf und somit eine systemische Wirkung erzielt werden. Bekannte Beispiele sind Nikotin-, Estradiol- und Opiatpflaster. In der Parkinson-Therapie steht mit dem Wirkstoff Rotigotin ein Dopaminagonist zur Pflasterapplikation zur Verfügung. Es handelt sich um ein etwa 50 μ…