Eine häufige genetische Variation in WFS1 bedingt eine gestörte Glucagon-like Peptide-1-induzierte Insulinsekretion
K Müssig, SA Schäfer, H Staiger, F Machicao, N Stefan, B Gallwitz, HU Häring, A Fritsche · Diabetologie und Stoffwechsel · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Typ 2-Diabetes mellitus-Risikovarianten von WFS1 scheinen mit einer gestörten Betazell-Funktion vergesellschaftet zu sein, obwohl es augenblicklich unklar ist, ob die Insulinsekretion direkt beeinträchtigt wird oder indirekt über eine Veränderung der Insulinsensitivität. In der vorliegenden Arbeit galt es, die Effekte eines häufigen Einzelnukleotid-Polymorphismus (SNP, engl. Single Nucleotide Polymorphism) in WFS1 auf verschiedene Aspekte der Insulinsekretion zu untersuchen. Methodik: Wir genotypisierten 1578 Menschen mit einem erhöhten Risiko für Typ 2 Diabetes (534Männer, 1044 Frauen, Alter 40±1…