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Geburtskomplikation nach Genitalbeschneidung (FGM): – Ein Fallbericht

JK Jückstock, I Anikwe, R Kästner, A Gingelmaier, B Schiessl, F Kainer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04

Dokument
1135560
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie
Autor:innen
JK Jückstock, I Anikwe, R Kästner, A Gingelmaier, B Schiessl, F Kainer
Ausgabe
Heft 04 / 2009
Seiten
–
Erschienen: 2009-04-24 00:00:00
ISSN
0948-2393

Zusammenfassung

Hintergrund: Weltweit leben 130–150 Mio. beschnittene Frauen (1), davon ca. 25.000–30.000 in Deutschland.(2) Meist sind Afrikanerinnen betroffen. Eine WHO-Studie von 2006 an über 28.000 Frauen mit FGM zeigte einen Anstieg perinataler Todesfälle um 1–4 je 100 Geburten und maternaler Geburtskomplikationen (Hämorraghien, vermehrte und schwerere Verletzungen und postpartale Infektionen).(3) Fallbericht:Ägyptische 31-jähr. I.G I.P mit vorzeitigem Blasensprung mit 39+3 SSW. Nach Geburtseinleitung mit Misoprostol erfolgte bei Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode eine Vakuumextraktion (VE). Dabei wurde eine selb…

Schlagworte

Geburtskomplikationen Genitalbeschneidung Migrantinnen female genital mutilation (FGM) Geburt Austreibungsperiode Deutschland Ärzte Geburtsstillstand Schwangerschaft Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie