Vorgehen bei pyogener Spondylitis, konservativ versus operativ
Christoph R. Schätz, Petra Büchin–Emunds · OP-Journal · 2009 · Heft 01 · S. 52-58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Spondylitis und Spondylodiszitis weisen eine zunehmende Inzidenz auf. Sie sind bei frühzeitiger Diagnosestellung oft konservativ gut therapierbar. Wichtig ist in jedem Fall die Keim– und Resistenzbestimmung. Bei neurologischem Defizit, Abszessformation, Instabilität und Fehlstellung der Wirbelsäule ist die operative Therapie zwingend. Die Verfahrenswahl beinhaltet primär oder sekundär nach vorheriger dorsaler Stabilisierung immer auch ein ventrales Vorgehen. Mit den modernen Methoden der Wirbelsäulenchirurgie kann dies sicher und mit gutem Outcome erfolgen.