Intranasales Oxytocin bei IUI hat keinen Effekt auf die Schwangerschafsrate
R Ochsenkühn, R Pavlik, S Hecht, R Bauer, V von Schönfeldt, CJ Thaler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Maßnahmen, die zur Verbesserung der Schwangerschaftsraten nach intrauteriner Insemination (IUI) führen, sind Gegenstand der Forschung. Die Applikation von Oxytocin beeinflusst die uterine Peristaltik und ermöglicht einen schnellen und gerichteten Spermientransport zur Seite des präovulatorischen Follikels. Die natürliche Oxytocin-Ausschüttung beim Geschlechtsverkehr wurde nachgewiesen. Im Tierversuch verbesserte die Gabe von Oxytocin die Fertilität. Wir führten daher die, unseres Wissens, erste randomisierte, kontrollierte, Doppelblind-Studie bei infertilen Patientinnen durch, die im Rahmen einer…