Anales Dysplasiescreening bei einem Hochrisikokollektiv
A Gingelmaier, T Weissenbacher, R Kästner, B Kost, K Friese, F Bergauer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Das Zervixkarzinom sowie dessen Vorstufen ist als AIDS-assoziiertes Malignom seit langem in die CDC-Klassifikation der HIV-Infektion eingegangen. HPV-assoziierte anale Dysplasien erweisen sich jedoch ebenfalls als gehäuft bei HIV-Infizierten. Ein entsprechendes standardisiertes Screening existiert bisher jedoch nicht. Ziel dieser Pilotstudie ist, langfristig ein solches für ein Hochrisikokollektiv zu entwickeln. Methodik: prospektive Untersuchung HIV-infizierter Patientinnen mittels analer Zytologie, HPV-Abstrich, Anoskopie, ggf. Histologie. Gleichzeitige Dokumentation des Immunstatus, HI-Viruslas…