Schwere corticoidrefraktäre Autoimmunthrombozytopenie bei Sharp-Syndrom
S E Rudolph, M Kouba, P Hrdlicka · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2009 · Heft 36 · S. 1734-1738
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Eine 18-jährige Patientin mit seit 2 Jahren bekanntem Sharp-Syndrom wurde wegen einer schweren Thrombozytopenie stationär aufgenommen. Hinsichtlich der Kollagenose-spezifischen Beschwerden bestand zum Aufnahmezeitpunkt lediglich ein Raynaud-Syndrom. Die Patientin war subjektiv kaum beeinträchtigt, Blutungssymptome lagen nicht vor, eine Splenomegalie war klinisch nicht nachweisbar. UNTERSUCHUNGEN: Die bildgebende Diagnostik erbrachte keine richtungweisenden Befunde. Laborchemisch waren die Thrombozyten mit 5 Gpt/l (Normbereich 150 – 400 Gpt/l) supprimiert. Die Knoch…