Die Bedeutung des mikrochirurgischen Beckenspans bei der zweizeitigen kaufunktionellen Rehabilitation nach Tumorresektion
A Ghassemi, D Riediger, M Gerressen · Zentralblatt für Chirurgie · 2009 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die nach Resektion enoraler und extraoraler Malignome entstehenden Defekte umfassen oftmals neben den primär betroffenen Weichteilen das angrenzende Hartgewebe, sodass sich der Chirurg in vielen Fällen der besonderen Herausforderung eines kombinierten Weichgewebs- Knochendefekts gegenübersieht. Kombinierte Weichgewebs-Hartgewebedefekte werden in der Regel einzeitig unter Anwendung osteo(myo)kutaner Transplanatate wie der Fibula, Skapula oder in seltenen Fällen auch dem osteomyokutanen Beckenkamm verschlossen. Diese Methode hat den entscheidenden Nachteil, dass es oftmals schwierig ist, beide Transplantatanteile,…