Veränderte Co-Aktivität intrinsischer Hirnnetzwerke bei Patienten mit somatoformer Schmerzstörung
A von Kalckreuth, C Sorg, S Neufang, M Valet, H Gündel, TR Tölle, AM Wohlschläger · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die somatoforme Schmerzstörung (SFS) ist charakterisiert durch ein chronisches Schmerzsyndrom, welches durch somatische Ursachen nicht hinreichend erklärbar ist. Bei solchen Patienten ist die Co-Aktivität innerhalb des Default-Netzwerks (DN) unter Schmerzbedingungen charakteristisch verändert (Baliki 2008). Das DN ist ein intrinsisches Hirnnetzwerk, d.h. es zeigt synchronisierte fMRT-Signal Aktivität (=Co-Aktivität). Es wird deaktiviert unter Aufmerksamkeitsbedingungen und erstreckt sich über medial präfrontale, posterior cinguläre und lateral parietale Regionen. Für Patienten mit SFS stellen sich zwei Fragen: (…