Prä-, peri- und postpartale Depressivität. Implikationen für die klinische Praxis. Erkenntnisse aus FRAMES (Franconian Maternal Health Evaluation Studies)
TW Goecke, U Reulbach, MP Lux, J Knörr, P Fasching, S Bleich, J Kornhuber, MW Beckmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die postpartale Depressivität wird je nach Diagnosesystem in westlichen Industrieländern meistens mit einer Prävalenz von 8–15% angegeben. Die Zusammenhänge von maternaler Depressivität und emotional/interlektuellen Entwicklungsstörungen beim Kind sind beschrieben. Daten zur präpartale Depressivität und deren postpartalen Chronifizierung liegen kaum vor. Methode: Insgesamt 1100 Schwangere, die sich im Universitäts-Perinatalzentrum Franken im Untersuchungszeitraum von 18 Monaten zur Geburt anmeldeten wurden in der prospektiven klinischen Studie FRAMES (Franconian Maternal Health Evaluation Studies), e…