Zur Wirksamkeit von EMDR in der Behandlung traumatisierter weiblicher und männlicher Suchtkranker
C Quinten, M Zobel, P Missel, M Vogelgesang, N Bergemann · Suchttherapie · 2009 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele/Fragestellung: Die Lebenszeitprävalenz einer PosttraumatischenBelastungsstörung beträgt in internationalen epidemiologischen Studien für Frauen 1,3 bis 12,3% und für Männer 0,4 bis 6,0%. Menschen mit Suchtproblemen berichten überzufällig häufig von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen bzw. anderen traumatischen Erlebnissen in Kindheit, Jugend und im Erwachsenenalter. Häufig kann ein Zusammenhang zwischen der Traumatisierung, der Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung und Alkoholmissbrauch und –abhängigkeit abgeleitet werden. Im Rahmen eines von der DRV Bund finanzierten Forschungsprojektes der…