CareLit Fachartikel

Ein Irrtum der Gebildeten? Gespaltene Persönlichkeit und Schizophrenie

Julia Borsche, Georg Schomerus, Herbert Matschinger, Matthias C. Angermeyer · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft 08 · S. 384-387

Dokument
1136180
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Julia Borsche, Georg Schomerus, Herbert Matschinger, Matthias C. Angermeyer
Ausgabe
Heft 08 / 2007
Jahrgang 34
Seiten
384-387
Erschienen: 2007-11-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung ANLIEGEN Wir möchten herausfinden, welche Faktoren die Vorstellung beeinflussen, bei Schizophrenie träte eine Spaltung der Persönlichkeit auf. METHODE Repräsentative Bevölkerungsbefragung in Deutschland (n = 5025). ERGEBNISSE Vor allem hohe Schulbildung, aber auch Kontakt zu psychisch Kranken und Wohnort in den alten Bundesländern begünstigen diesen Irrtum. SCHLUSSFOLGERUNGEN Eine Korrektur dieser Vorstellung erscheint schwierig und könnte möglicherweise nur durch eine neue Krankheitsbezeichnung erreicht werden.

Schlagworte

Schizophrenie gespaltene Persönlichkeit Bildung Kontakt zu psychisch Kranken schizophrenia split personality education familiarity with mental illness Deutschland Psychiatrische Praxis