Rekonstruktion der Gehörgangswand mit Knochenchips aus der Temporalschuppe - Erste Ergebnisse
E. Gehrking, B. Wollenberg, H. Frenzel · Pädiatrische Praxis · 2007 · Heft 06 · S. 436-442
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die offene Cholesteatomchirurgie mit der klassischen Anlage einer offenen Mastoidhöhle („Radikalhöhle”) wird zunehmend von der gehörgangserhaltenden, geschlossenen Technik abgelöst, da diese zu einer physiologischen Anatomie und einer geringen Pflegebedürftigkeit der operierten Ohren führt. Die hier bevorzugte Operationstechnik ist die Rekonstruktion der Gehörgangswand mit Ohrknorpel, da sich Knorpel gut bearbeiten und damit auch gut einpassen lässt bei insgesamt guter Einheilungsrate. Von Nachteil ist die Erweichungs-/Resorptions- und Verziehungstendenz und damit geringe Stabilität…