Zerebrales Hyperperfusionssyndrom nach Karotisrevaskularisation - ein Thema für den Hausarzt
M. Haug · Zentralblatt für Chirurgie · 2007 · Heft 03 · S. 187-192
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hyperperfusion nach Revaskularisation ischämischer Gewebebezirke ist ein altbekanntes Phänomen. Sie ist meist selbstlimitierend, gelegentlich sogar erwünscht. Im Gehirn allerdings kann die Hyperperfusion katastrophale Folgen haben: die Symptome reichen von Krampfanfällen über neurologische Defizite bis zur meist tödlichen Hirnblutung. Es ist wichtig zu wissen, dass die Symptome erst Tage bis Wochen nach Revaskularisation auftreten können, was bedeutet, dass im Zuge der „Fast-track-Rehabilitation” weniger der Kliniker, eher der Hausarzt mit der Komplikation konfrontiert wird. Von besonderer Bedeut…