Konfokale In-vivo-Mikroskopie – Auf dem Weg zur in vivo-Histologie? – Bedeutung für die Hornhaut-Chirurgie
RF Guthoff · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die konfokale In-vivo-Mikroskopie ermöglicht es, Bulbuswandstrukturen, insbesondere die Hornhaut, mit einer Vergrößerung bis zu 800-fach abzubilden. Auf diese Weise wird es möglich, die Zelldichte des Hornhautepithels getrennt nach superfizial, intermediär und Basalschicht quantitativ zu erfassen und so Veränderungen, wie sie beim trockenen Auge oder nach Kontaktlinsentragen auftreten, zu beschreiben und den klinischen Befund zu präzisieren. Der subepitheliale Nervenplexus wird in seiner Komplexität dargestellt, und Veränderungen bei Innervationsstörungen, z.B. der herpetischen Keratitis nach Trigeminus-Schädigu…