Syntaxverarbeitung bei Patienten mit ischämischen Kleinhirnläsionen – Eine EKP-Studie
M Adamaszek, M Weymar, C Kessler, AO Hamm · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Trotz der Hinweise für die Bedeutung des Kleinhirns innerhalb verschiedener Sprachfunktionen sind neurophysiologische Untersuchungen rar. Neurophysiologisch eignet sich die P600 als eine gut replizierte späte positive Potentialkomponente zur Untersuchungen von Sprachfunktionen. Diese Wellenkomponente hat ihr Maximum centroparietal nach 600ms, wird der kortikalen Syntaxerfassung zugeschrieben und wurde bei Kleinhirnläsionen bislang nicht untersucht. In der vorliegenden Studie sollte mit einem Paradigma zur Auslösung der P600 geprüft werden, ob sich bei Patienten mit Kleinhirnläsionen Beeinträchtigu…