Schlaganfall und cerebrale Thrombolyse – CT-basierte Indikationsstellung: „Frühzeichen“, CT-Angio, CT-Perfusion – ausgewählte Fallbeispiele
B Eckert, A Müller-Jensen · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2007 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Zulassung für die cerebrale Thrombolyse existiert in Deutschland nur für eine Behandlung innerhalb der ersten drei Stunden nach Schlaganfallsbeginn. Im späteren Zeitfenster bis zu sechs Stunden nach Schlaganfallsbeginn kann eine cerebrale Thrombolyse als individueller Heilversuch erwogen werden, wenn die bildgebende Diagnostik reversibel und irreversibel geschädigtes Hirngewebe differenzieren kann („Penumbra“-Konzept). MRT- basierte Studien konnten einen klinischen Benefit nachweisen, wenn die Läsion in der Perfusionswichtung (Penumbra) größer ist als in der Diffusionswichtung (Infarktkern, „Mismatch“-Prinz…