Stellenwert der Gestaltsperzeption des Gesichtsprofils bei fetaler Trisomie 21
M Knüppel, K Pohl, M Heinrigs, R Kästner, B Schiessl, F Kainer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1. Fragestellung: Zahlreiche Studien konnten belegen, dass mit sogenannten Softmarkern (z.B. hypoplastisches Nasenbein, abgeflachte Stirn oder gering ausgeprägtes Lippen-Profil) das Risiko für das Vorliegen einer fetalen Trisomie 21 eingeschätzt werden kann. In einer retrospektiven Untersuchung soll der Stellwert der Gestaltsperzeption des fetalen Gesichtsprofiles (flaches Profil mit Sattelnase) anhand eines 2D-Mediansagittalschnittes bei der pränatalen Diagnose des Down Syndroms analysiert werden. 2. Methodik: Es wurden retrospektiv die Gesichts-Profile von 23 Feten mit karyotypisch gesicherter Trisomie 21 zwis…