Zum Ischämienachweis reicht das Belastungs-EKG: Wann sollten andere Verfahren eingesetzt werden?
F M Baer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2007 · Heft 39 · S. 2026-2030
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung (KHK) ist das Belastungs-EKG die am weitesten verbreitetete und kostengünstigste Methode zur initialen diagnostischen Abklärung einer Myokardischämie. Voraussetzung für den sinnvollen diagnostischen Einsatz des Belastungs-EKGs ist eine eindeutige Interpretationsmöglichkeit der ST-Strecke, eine ausreichende Belastbarkeit des Patienten, eine mittlere Vortestwahrscheinlichkeit für eine KHK zwischen 10 % und 90 % und das Fehlen von Kontraindikationen für eine dynamische Belastung. Da ein unauffälliges Belastungs-EKG wegen einer Sensitivität von nur ca. 70…