Restless Legs Syndrom bei Monozygoten und Dizygoten Zwillingen
N Groß, A Busjahn, J Winkelmann · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bis zu 60% der Patienten mit einem idiopathischen Restless Legs Syndrom (RLS) haben eine positive Familienanamnese. Bisher wurden fünf Loci für das RLS identifiziert. Es wird vermutet, dass es sich um eine genetisch komplexe Erkrankung handelt und bei der Entstehung genetische wie auch umweltbedingte Faktoren eine Rolle spielen könnten. Zwillingsstudien stellen eine geeignete Methode dar, die erbliche Komponente einer Erkrankung abzuschätzen und das Ausmaß der Interaktion von genetischen und Umweltfaktoren zu beurteilen. Methode: 319 Monozygoten (MZ) und Dizygoten (DZ) Zwillingspaaren wurde ein Frag…