Plasmapherese in der eskalierenden Schubtherapie der Multiplen Sklerose: offene Nachbeobachtung
C Meyer, A Schröder, M Fischer, S Schimrigk, U Schlegel, A Chan, R Gold · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der therapeutische Plasmaaustausch (PE) führt bei akuten, kortisonrefraktären MS-Schüben in ca. 60–70% zu einer deutlichen Besserung im unmittelbaren Verlauf. Wir berichten über weitere Erfahrungen in der Akut- und Langzeittherapie dieser Patienten. Methoden/Patientenkollektiv: 8 Patienten (1m.,7 w.,35 Jahre (26–60) mit schubförmiger MS, 2 klinisch isolierte Syndrome) mit einer akuten, steroidrefraktären Verschlechterung wurden innerhalb von 4–6 Wochen plasmapherisiert (4 Zyklen, 30ml/kg KG, OctoNova). Vor PE sowie nach der jeweiligen letzten PE wurden klinische (EDSS, MSFC) und paraklinische Verl…