Spinale Beteiligung bei Posteriorer Enzephalopathie
C Mohs, S Bockenheimer, U Meyding-Lamadé · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das 1996 erstmals von Hinchey et al. als „Posteriores reversibles Leukencephalopathie-Syndrom“ (PRES) beschriebene Krankheitsbild ist charakterisiert durch eine akut auftretende Erblindung, epileptische Anfälle und andere, meist vollständig oder partiell reversible neurologische Defizite. Als Auslöser gelten hypertensive Krisen, Niereninsuffizienz, Gestosen sowie die Behandlung mit immunsuppressiven Medikamenten. Inzwischen ist allgemein akzeptiert, dass in Abhängigkeit von Ausdehnung, Lokalisation und Art der Schädigung nicht immer mit vollständigen Remissionen zu rechnen ist und dass auch cerebrale Regionen au…