Einteilung und Therapie des Schädel-Hirn-Traumas (SHT)
K. Zweckberger, O. W. Sakowitz, A. W. Unterberg, K. L. Kiening · Pädiatrische Praxis · 2008 · Heft 02 · S. 121-136
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz erheblicher Forschungserfolge stellt das schwere Schädel-Hirn-Traum in den Industrienationen nach wie vor die häufigste Ursache für Morbidität und Mortalität in der Altersgruppe < 45 Jahren dar. Die primäre Gehirngewebeverletzung entsteht im Moment des Traumas. Durch eine Vielzahl von pathophysiologischen Mechanismen entwickelt sich der sekundäre Hirnschaden, der die Gesamtläsion deutlich vergrößert. Eine intrakranielle Blutung, einhergehend mit der Ausbildung eines Hirnödems, gefährdet den Patienten durch einen akuten Anstieg des intrakraniellen Drucks (ICP). Die operative und konservative…