Erhöhung der Atemarbeit bei COPD ist nicht mit einer Zunahme der Sympathikus-Aktivität assoziiert
T Raupach, F Bahr, P Herrmann, L Lüthje, S Andreas · Pneumologie · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Zu den pathophysiologisch relevanten Aspekten der COPD gehört die neurohumorale Aktivierung, die sich mittels Bestimmung der efferenten muskel-sympathischen Nervenaktivität (MSNA) quantifizieren lässt. Bislang ist unklar, wie sich die erhöhte Beanspruchung der Atemmuskulatur bei COPD auf das sympathovagale Gleichgewicht auswirkt. Fragestellung: Es sollte geprüft werden, ob eine Erhöhung der Atemarbeit die sympathische Nervenaktivität von normoxischen COPD-Patienten und gesunden Probanden beeinflusst. Methoden: Bei 15 Patienten und 15 Kontrollprobanden (bezüglich Alter, Geschlecht und BMI gematcht) wu…