Schilddrüsenfunktionsstörungen und Ausgang der Levothyroxintherapie bei Patientinnen mit Abortus habitualis
AM Pithamitsi, M Castellan, B Seeber, V Mattle, E Grubinger, S Ruth-Egger, L Wildt, I Zervomanolakis · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Abortus habitualis betrifft ca. 0,5–2% aller gebärfähigen Frauen. Als Ursachen werden dabei chromosomale Abberationen eines Elternteiles (insbesondere Robertson- oder reziproke Translokationen), anatomische Anomalien des Uterus (Uterus subseptus oder bicornis), Infektionen des weiblichen Genitaltraktes, thrombophile und immunologische Faktoren (Antiphospholipidsyndrom) sowie endokrinologische Störungen, darunter Corpus luteum Insuffizienz, Hyperandrogenämie und insbesondere Hyperthyreoidismus oder autoimmune Schilddrüsenerkrankungen diskutiert. Ziel dieser Studie war den Anteil von Schilddrüsenfun…