Eine intrazerebrale Blutung als Initialsymptom eines kongenitalen anaplastischen Astrozytoms
A Wacker, F Neunhoeffer, M Kumpf, A Roth, BE Will · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Angeborene Tumoren des zentralen Nervensystems sind extrem selten. Die Inzidenz liegt bei 2,9 auf 100 000 Lebendgeborenen. Im Neugeborenenalter handelt es sich überwiegend um neuroektodermale Tumoren und Medulloblastome, anaplastische Astrozytome sind eine Rarität. Klinisch werden die Kinder entweder unmittelbar postpartal oder in den ersten 3 Monaten durch intrazerebrale Blutungen oder Krampfäquivalente auffällig. Wir berichten über ein weibliches, reifes, eutrophes Neugeborenes (GG 3600g, APGAR 9/10/10), das am 2. Lebenstag zunächst durch schrilles Aufschreien, intermittierendes Zittern und Bradykardien auffie…