Diagnostik und Therapie der Herpesvirus-assoziierten Uveitis
U. Pleyer, S. Winterhalter · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2010 · Heft 05 · S. 407-412
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Viren der Herpes-viridae-Familie können nach Angaben der WHO bei 60 – 95 % aller Menschen nachgewiesen werden. Sie stellen eine bedeutende Ursache infektassoziierter intraokularer Entzündung dar. Molekularbiologische Methoden haben die Diagnostik der Herpesvirus-assoziierten Erkrankungen deutlich erweitert und gleichzeitig neue Erkenntnisse generiert. Neben den klassischen Krankheitsbildern der durch HSV und VZV ausgelösten Keratitis und „anterioren Uveitis” konnten neue Erkenntnisse v. a. für CMV-Infektionen etabliert werden. Zwar stellen Keratitis und anteriore Uveitis die häufigsten Manifestat…