Die Frequenz der FoxP3+ regulatorischen T Zellen in der HIV/HCV Koinfektion korreliert mit der Höhe der HIV Virämie, nicht aber mit der Höhe der HCV Virämie
A Thomssen, P Hartjen, K Colberg, S Schmiedel, P Keudel, D Meyer-Olson, J Hauber, AW Lohse, J van Lunzen, JC Schulze zur Wiesch · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: HIV-1/HCV koinfizierte Patienten zeigen eine beschleunigte Krankheitsprogression im Vergleich zur HCV Monoinfektion. Es ist denkbar, dass der ungünstige Krankheitsverlauf in der HIV/HCV-Koinfektion teilweise durch ein Ungleichgewicht der Frequenz regulatorischer T Zellen (Tregs) erklärbar ist. Bis vor kurzem wurden Tregs allerdings in vielen Studien nur durch ihre Ko-Expression von CD4+ und CD25high definiert. In den letzten Jahren wurde FoxP3 als zuverlässiger, zusätzlicher Marker von Tregs endeckt. Ziel dieser Studie war es, die ex vivo Frequenz der CD25high FoxP3high CD127low Treg Population in e…