Rekonstruktion des distalen Radius mittels freiem mikrovaskulären Fibulatransplantat: 5-Jahres-Resultat nach en-bloc-Resektion eines Riesenzelltumors
T. Franz, T. Krawczyk, S. Eggli, U. von Wartburg · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2010 · Heft 05 · S. 310-313
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die histologisch gesicherte Diagnose eines Riesenzelltumors der Hand oder des Handgelenkes sollte wie ein niedriggradig malignes Tumorleiden behandelt werden. Eine tendenziell höhere Aggressivität, die Metastasierungs- und Lokalrezidivrate sowie die topografische Nähe zu den Leitungsbahnen machen ein sehr differenziertes chirurgisches Vorgehen erforderlich. Anhand des Falles einer 54-jährigen Patientin mit Riesenzelltumor der körperfernen Speiche des Stadiums III nach Campanacci werden die Behandlungsmöglichkeiten und Prinzipien des Riesenzelltumors dargestellt.