Compound Heterozygous Mutations in 2 Siblings with Hermansky-Pudlak Syndrome Type 1 (HPS1)
K. Sandrock, I. Bartsch, N. Rombach, K. Schmidt, L. Nakamura, I. Hainmann, A. Busse, B. Zieger · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 03 · S. 168-174
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Das Hermansky-Pudlak-Syndrom (HPS) ist eine seltene autosomal rezessive Erbkrankheit mit okulokutanem Albinismus, Gerinnungsstörung und Ceroid-Lipofuszinose. Bei betroffenen Patienten sind die Dense(δ)-Granula der Thrombozyten nicht nachweisbar. Es werden 8 verschiedene HPS-Gene (HPS1-HPS8) unterschieden, die jeweils zu einem klinischen HPS-Subtyp führen. Restriktive Lungenerkrankung, granulomatöse Kolitis und Kardiomyopathie wurden bei HPS1-Patienten beschrieben. PATIENTEN: Wir haben HPS1 bei einem russischen und einem deutschen Geschwisterpaar diagnostiziert. Alle Patienten zeigen…