Durch mütterliche Autoantikörper verursachter neonataler Hirninfarkt
H Seifert, P de Mooy, JM Goldbach, RF Maier · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Hirninfarkte sind während der Neonatalperiode mit 1: 4.000häufiger als vielfach angenommen. Nahezu 30% der hemiplegischen Zerebralparesen reif geborener Kinder sind durch Infarkte bedingt. Am häufigsten betroffen ist die A. cerebri media. Zu den Ursachen zählen Thromben aus Gefäßen der Plazenta, die bei Geburt in den fetalen Kreislauf gelangen, venöse Gerinnsel, die über das offene Foramen ovale arterielle Gefäße des Gehirns erreichen, angeborene Thrombophilien und durch plazentagängige Faktoren ausgelöste Gerinnungsstörungen. Fallbericht: Komplikationslose Spontangeburt eines eutrophen (3820g) reif…