Bildgebung intrakranieller Traumafolgen
HJ Mentzel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Misshandlungsform mit den schwersten Folgeerscheinungen und der größten Mortalitätsrate ist das Schädel-Hirn-Trauma, das ca. 10% der misshandelten Kinder erleiden. Ursache kann das alleinige Schütteln sein, wobei der relativ schwere Kopf raschen Akzelerations- und Dezelerationsbewegungen ausgesetzt wird und auf die Grenzflächen des Hirns erhebliche Scherkräfte wirken. Weitere Ursachen sind das Wegschleudern der Kinder oder das Auftreffen des Kopfes auf feste Hindernisse. Der Frakturnachweis (Rö, CT) ist kein Beweis für die Kindesmisshandlung. Zu klinisch wegweisenden Auffälligkeiten gehören neben den akuten…