Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertension (CTPH)
J Wippermann, T Wahlers · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2010 · Heft 19 · S. 980-984
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die chronisch thromboembolisch pulmonale Hypertension (CTPH) ist ein häufig unterschätztes Krankheitsbild, welches ursächlich für eine schwere pulmonale Hypertonie und Rechtsherzversagen ist. Gegenwärtig entwickelt sich bei 1 % bis 4 % der Patienten, die eine Lungenembolie überlebt haben, eine CTPH. Für den Großteil dieser Patienten stellt die pulmonale Endarteriektomie (PEA) die einzige kurative Behandlung dar. Diagnostik und Behandlung sollten aufgrund der Komplexität der Erkrankung in einem erfahrenen Zentrum durchgeführt werden.