Quantifizierung des Inkretineffekts bei Patienten mit Typ 2-Diabetes unter Therapie mit dem DPP-4-Inhibitor („Inkretin-Verstärker“) Vildagliptin bzw. Plazebo
I Vardarli, L Becker, L Koethe, A Schweizer, JE Foley, MA Nauck · Diabetologie und Stoffwechsel · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die ausgeprägtere Insulinsekretion nach oraler im Vergleich zu intravenöser Glukosegabe, durch den Einfluss der gastrointestinalen Hormone wie z.B. Glucose-Dependent Insulinotropic Polypeptide (GIP) und Glucogon-Like Peptide-1 (GLP-1), bezeichnet man als Inkretineffekt. Bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (T2DM) ist der Inkretineffekt reduziert bzw. aufgehoben. DPP-4-Hemmer blockieren den Abbau von GLP-1 und GIP und führen somit zu einem Anstieg der durch Nahrungszufuhr stimulierten Inkretinkonzentrationen. Das Ziel der vorliegenden Studie war es, den Inkretineffekt bei Patienten mit T2DM, die mit Me…