Das hepatopulmonale Syndrom – eine häufig übersehene Komplikation der Leberzirrhose
F Wagner, B Kohler · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das hepatopulmonale Syndrom (HPS) wird als Lungenfunktionsstörung bei Patienten mit fortgeschrittener oder akuter Lebererkrankung definiert. Ursächlich ist eine durch die Lebererkrankung verursachte intrapulmonale Gefäßdilatation und die Ausbildung von arteriovenöser Shunts. Der daraus resultierend funktionelle intrapulmonale Rechts-Links-Shunt und die eingeschränkte alveoläre Diffusionskapazität führt letztendlich zur arteriellen Hypoxämie. Während klinisch inapparente Fälle häufiger sind, verschlechtern die seltenen aber schweren HPS die Prognose der Patienten deutlich. Fallbericht: Eine 56-jährige…