Hysterektomieraten aufgrund benigner Indikationen in Österreich
K Edler, M Entleitner, M Willinger, K Tamussino · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2010 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Hysterektomie ist weltweit der zeithäufigste gynäkologische Eingriff nach dem Kaiserschnitt und wird meist aufgrund benigner Erkrankungen durchgeführt (1,2). Untersuchungen in europäischen Ländern und in den USA haben seit den 1980er Jahren stabile bzw. sinkende Hysterektomieraten gezeigt (1,3–6). Wir untersuchten die Hysterektomierate in Österreich von 1997 bis 2008 und der Anteil der wegen benignen Indikationen durchgeführten Uterusentfernungen an der Gesamthysterektomierate. Methoden: Analyse der Daten (Anzahl der Aufenthalte in Akutkrankenanstalten mit dem Eingriff „Hysterektomie“) des Öst…