Radioembolisation therapierefraktärer Lebermetastasen bei einem 65-jährigen Patienten mit kolorektalem Karzinom
P M Paprottka, T F Jakobs, M F Reiser, R T Hoffmann · Deutsche Zeitschrift für Onkologie · 2010 · Heft 03 · S. 125-128
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Radioembolisation ist eine Methode zur gezielten Behandlung von primären und sekundären Lebertumoren. Bei der SIRT (selektive interne Radiotherapie) werden mit einem Betastrahler beladene Mikrosphären über einen transarteriellen Zugangsweg selektiv in die Äste der A. hepatica eingebracht. Gegenwärtig wird diese palliative Therapieform eingesetzt, wenn chirurgische oder andere lokal-ablative Maßnahmen nicht möglich sind bzw. unter Standardchemotherapiekonzepten eine Progression der Lebermetastasen aufgetreten ist. In dieser Kasuistik erklären wir das Prinzip der Radioembolisation anhand eines…