Kumulative Indometacindosis und Schweregrad der ROP bei ELBW-Frühgeborenen
Z el Hafid, P Neuberger, M Vochem · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei fehlendem oder unzureichendem Effekt von Indometacin (Indo) wurden hohe Verschlussraten des Ductus arteriosus (DA) durch Dosissteigerung und Prolongation der Therapie mit Indo berichtet (Sperandio et al, Pediatrics 2005). Die Vermeidung einer operativen DA-Ligatur ist dabei als Vorteil für die betroffenen ELBW-Frühgeborenen anzusehen. In einer nachfolgenden Untersuchung (Jegatheesan et al, Pediatrics 2008) wurde jedoch ein Trend zu einer erhöhten Inzidenz von mittlerer und schwerer ROP (>Stadium 2+) nach Therapie mit höheren Indometacindosen gefunden (p=0,06). Da auch wir bei ausbleibendem DA-Ver…