PiA Studie – Prognose im Alltag bei Patientinnen mit neu diagnostiziertem operablem Mammakarzinom. Risikoabschätzung anhand der Prognosemarker uPA/PAI-1
EJ Kantelhardt, V Hanf, F Weiß, C Ehrke, T Lantzsch, C Uleer, KF Bürrig, C Thomssen, M Vetter · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund/Zielsetzung: Die Abschätzung des Rezidivsrisikos für das nodalnegative Mammakarzinom führt anhand klinischer und pathologischer Faktoren selten zur Vorhersage eines niedrigen Rezidivrisikos. Zusätzliche Marker sind notwendig, den individuellen Krankheitsverlauf besser voraussagen zu können. Der Plasminogen Aktivator vom Urokinasetyp (uPA) und sein Inhibitor PAI-1 werden in nationalen und internationalen Leitlinien empfohlen (S3-Leitlinien 2008, AGO 2010, St. Gallen 2005, ASCO 2007). Erhöhte Werte von uPA und/oder PAI-1 im Primärtumor sagen ein hohes Rezidivrisiko voraus. Ziel der PiA-Studie (Prognose…