Genomweite Analyse identifiziert TM4SF4 (intestine and liver tetraspan membrane protein 4) als Risikogen für das Gallensteinleiden
C Schafmayer, S Buch, A Teumer, A Petersmann, J Egberts, G Homuth, A Linneberg, A Arlt, JF Miquel, F Nervi, DC Bröring, MM Lerch, U John, W Hoffmann, S Schreiber, T Jørgensen, R Biffar, J Hampe, H Völzke · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Verschiedene epidemiologische Studien zeigen, dass bis zu 30% der Patienten mit Gallensteinleiden einen familiären Hintergrund aufweisen. Die genetische Ätiologie konnte beim humanen Gallensteinleiden bisher aber noch nicht vollständig geklärt werden. Ziel war die Identifizierung neuer Risikogene für das humane Gallensteinleiden durch genomweite Assoziationsstudien. Genotypisierte Daten (Affymetrix SNP6.0, 1000K) von einer populationsbasierten Kohorte aus Nordostdeutschland wurde in Hinblick auf Patienten mit sonographisch nachgewiesenen Gallensteinen oder nach Cholecystektomie aufgrund von Gallensteinen und Pat…