Sieht man einem Patienten seine Atemnot an? – Analyse der HOPE-Daten 2006–2008 mit einem Vergleich zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung
ST Simon, N Altfelder, B Alt-Epping, C Ostgathe, C Bausewein, F Nauck · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2010 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die subjektive Einschätzung durch den Patienten gilt als der ‘Goldstandard’ für die Bestimmung der Atemnot. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ist die Fremdeinschätzung durch Fachpersonal allerdings weit verbreitet. Methodik: Ziel der Untersuchung ist der Vergleich von Selbst- und Fremdeinschätzung (SFS) des Symptoms Atemnot bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung. In den Jahren 2006– 2008 füllten 2.655 Patienten von stationären Hospizen und Palliativstationen (26% aller Einrichtungen) den Selbsteinschätzungsbogen MIDOS (MInimal DOcumentation System) im Rahmen von HOPE aus. In der hier…