Machen Hausärzte Unterschiede, wenn sie mit Kopfschmerzpatienten umgehen? Eine Querschnittsstudie mit ängstlich oder neutral gespielten standardisierten Patienten
S. Wilm, S. Brockmann, C. Spannaus-Sakic, A. Altiner, B. Hemming, H.-H. Abholz · ZFA – Zeitschrift für Allgemeinmedizin · 2008 · Heft 07 · S. 273-279
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: In der allgemeinmedizinischen Versorgung besteht eine große Behandlungsvariabilität, die komplex determiniert ist. Werden Hausärzte in ihrem Handeln davon beeinflusst, wie ein Patient seine Symptome präsentiert? Hat dies Auswirkungen etwa in Bezug auf mehr kostenintensive Diagnostik, eine größere Zahl von Handlungsschritten oder eine längere Konsultationsdauer? Ist der Einsatz standardisierter Patienten ein praktikables Forschungsinstrument? METHODEN: Standardisierte Patientinnen stellen sich in Hausarztpraxen vor mit Kopfschmerzen. Typ A: ängstlich-besorgt; Typ B: neutral akzeptieren…