Speicheldrüsenschädigung bei Radioiodtherapie – Dosimetrieergebnisse und deren Implikationen
L. S. Freudenberg, A. Stahl, A. Bockisch, W. Jentzen · Der Nuklearmediziner · 2010 · Heft 04 · S. 228-232
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Radioiodtherapie ist ein entscheidender Pfeiler in der Therapie des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms. Allerdings sind nicht nur die Schilddrüsenkarzinomzellen in der Lage Radioiod zu konzentrieren, sondern auch andere Zellen, die den Natrium-Iodid-Symporter exprimieren – insbesondere auch die großen Kopfspeicheldrüsen. So ist zu erklären, dass die akute und chronische Sialadenitis mit Xerostomie eine der wesentlichen Komplikationen der Radioiodtherapie ist, die die Lebensqualität der Patienten erheblich negativ beeinflussen kann. Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der Speicheldrüse…